Mobilitätstrend Elektrofahrrad

Smart eBikeAufgrund der weltweit aktuellen Energiediskussion, wird der Trend zu einer umweltschonenden Fortbewegung im Alltag und Freizeit immer größer. Aus diesem Grund bietet sich vor allem in Großstädten die Benutzung eines Elektrofahrrad an. Immer mehr jüngere und technikbegeisterte Menschen befassen sich mit dem Thema Umwelt und einer sauberen Fortbewegung in der Stadt. Dadurch sind neben Elektrofahrrad auch andere Begriffe, wie e-Bike oder Pedelec entstanden.

Körperlich individuelle Leistungsfähigkeiten lassen sich durch ein Pedelec ausgleichen und durch den Elektroantrieb können höhere Reichweiten erzielt werden. Aufgrund dieser positiven Eigenschaften eignet sich ein e-Bike besonders gut für ältere Mitmenschen. In einigen Ländern, wie zu Beispiel den Niederlanden, werden Pedelec bereits als Dienstfahrzeuge für Polizei oder Sanitätsdienste eingesetzt. Durch den Einsatz eines e-bike werden Feinstaubbelastungen und laufende Losten reduziert. Ein weiterer, nicht zu verachtender, Vorteil eines Elektrofahrrad ist die sehr geringe Lärmemission. Dies ist besonders in dicht besiedelten Wohngebieten gern gesehen.

Der individuelle Verkehr in einer Stadt kann enorm durch den Einsatz von Pedelec verbessert werden. Vor allem in Wohngebieten, die nicht ausreichend durch die öffentlichen Verkehrmittel versorgt werden, bietet sich ein Elektrofahrrad als PKW Ersatz an. Auch Personen mit körperlichen Einschränkungen können somit Ihre eigene Mobilität verbessern und dies kann das Sozialleben bereichern, da Bekannte oder Veranstaltungen leichter erreicht werden können. Weitere Einsatzgebiete eines e-Bike können in den Bereichen Pflegedienst oder Kurierdienste erreicht werden und so den Einsatz von Kraftfahrzeugen verringern. Auch im Alltag sind häufig Einzelpersonen mit dem PKW unterwegs, obwohl nur kurze Strecken dabei zurückgelegt werden. Durch die Nutzung eines Pedelec würden sich diese unnötigen PKW Nutzungen ernorm verringern lassen.

Radreisen werden im Tourismusbereich auch immer beliebter und erlauben zusammen mit dem Elektrofahrrad einen viel größeren Aktionsradius. Somit können auch ältere Menschen eine Bergtour körperlich absolvieren. Die Radverkehrsinfrastruktur ist allerdings nicht für Pedelec ausgelegt und müssen weiter ausgebaut werden. Ein e-Bike wird wie ein Fahrrad durch andere Verkehrsteilnehmer wahrgenommen. Aber die, durch den Elektromotor möglichen, höheren Geschwindigkeiten können falsch eingeschätzt werden und damit gefährliche Situationen auslösen. Es sollte auch auf die Ausstattung des Elektrofahrrad geachtet werden, da die Fahrradkomponenten oft nicht auf die höhere Belastung abgestimmt sind.

Ein Akkumulator sorgt für die nötige Energie um den Elektroantrieb des e-Bike anzutreiben. Die Akkus werden von den Herstellern an unterschiedlichen Stellen montiert. So zum Beispiel auf dem Gepäckträger, im sogenannten Rahmendreieck oder auch zwischen Sattelrohr und Hinterrad. Zur leichteren Handhabung läßt sich der Akku vom Elektrofahrrad abnehmen und kann so bequem ausgetauscht oder zu Hause aufgeladen werden.